Samstag, 10. August 2013

Kopfwirrwarr

Entschuldigt die wenigen Worte momentan.
Mein Kopf ist wirr. Ich häng an der Bearbeitung einer schwierigen Sache. Das beansprucht momentan wohl meine komplette Konzentrationsfähigkeit und Motivation. Achja, nebenbei stehen auch noch ständig "Familiensachen" auf dem Plan. Also Besuche, Kinder hüten hier und dort, Kaffeetrinken um Sozialbeziehungen aufzubauen. Eigentlich nervt es mich nur. Aber ich muss trotzdem. Will ja auch keine "komische Einsiedlermutter" abgeben.
Außerdem verliert unser Hund momentan so viel Fell... ich glaub, das ist nicht mehr normal. Heute morgen nach dem Kehren hatten wir auf einmal ein neues Haustier. Hab mit Zettel und Stift ein Gesicht gemalt, es auf den Fellhaufen gelegt... und es "Fluffy" getauft.
Nee... anfangs dachten wir, wäre normaler Fellwechsel. Haben auch andere Hundebesitzer gefragt und die meinten, dass ihre gerade auch so schlimm haaren. Da dachten wir noch, warten wir mal ab. Aber es ist unnormal. Ich kehre 5x täglich nen riesen Haufen zusammen. Man kehrt und 5min später sieht man nix mehr davon... Wir sollten nächste Woche mal zum Tierarzt gehen.

Die oben erwähnte schwierige Sache... da schreib ich die Tage nochmal genaueres drüber. Wäre jetzt zu umfassend für zu wenig Zeit...

Mittwoch, 7. August 2013

Erkenntnisse & Gedanken: Küssen, Kuscheln, Zärtlichkeiten

Ich hoffe inständig, dass er es niemals liest.... Wieso finde ich küssen so schlimm? So viel schlimmer, als Kuscheln oder Sex. Wobei ich Kuscheln auch schlimmer finde, als Sex. Sex ist einfach... da. Kuscheln ist für mich meist Zeitverschwendung. Ich empfinde ALLES wichtiger, als kuscheln... aufräumen, internet surfen, abwaschen...
Also ich weiß schon, was es für ihn und die gesamte Menschheit bedeutet. Ehrlich, ich wills auch geben. Und ich beuge mich ja wirklich und weiß, dass es nicht "normal" ist... Immerhin verheimliche ich dieses Thema seit über 6 Jahren. Ich weiß, dass es verletzt, wenn ich es ansprechen würde.
Es ist schwierig. Und küssen ist noch tausend mal schwieriger. Damit meine ich nicht diesen einfachen Schmatzer. Der geht leicht. Den mach ich zwar auch nur, wenn ich das Gefühl habe, dass du es nun erwartest, aber es geht.
Aber ein richtiger Kuss. Ein Zungenkuss. Wer machte diese verquere Erfindung? Wer mochte es, fremden Speichel im Mund und Gesicht zu haben? Ich mein... ich lass mir doch auch nicht ons Gesicht pieseln, warum das? Was legitimiert Speichel, ihn ins Gesicht zu schmieren?
Außerdem... wenn jemand jemand anderen anspuckt... dann ist das doch auch als "feindseelig" zu bewerten?! Wie kommt das? Wieso leckt man sich diesen Speichel nicht genauso genussvoll ab? Nur wegen der Liebe?
Ich liebe meinen Mann über alles. Daran kann es einfach nicht liegen.
Und er fordert. Küsse hier, Umarmungen da, Kuscheln dort.... Und ich? Ich rechne... Wie oft hab ich ihn nun schon abgewiesen? Ich sollte mal wieder.... okay jetzt! Überwinden!
Und dann entweder die Zeit und das stille rumliegen ertragen oder die Spucke schnell wegwischen, wenn er wegguckt.
Es kommt mir so falsch vor, ihn so zu hintergehen. Fühle mich wirklich schlecht dabei. Aber sagen kann ich es auch nicht. Naja. Das sind eigentlich 2 Themen. Einmal das anfassen/umarmen/kuscheln-Thema. Und dann das Küss-Thema. Ersteres hab ich mal versucht anzusprechen. Eigentlich auch mehrmals, wenn ich drüber nachdenke. Aber nur im Streit hab ich mich getraut... blabla alle müssen springen wann du willst blabla schonmal drüber nachgedacht, dass mir berührungen schwer fallen könnten? blabla früher missbraucht?! blabla... Ich weiß nicht. Ich kann sowas einfach nicht. Versuchen, ihm klar zu machen, wo meine Probleme sind, ohne mich aber als Opfer hinzustellen von wegen Buhu...armes missbrauchtes Mädchen buhu...

Es ist ein ewiges Spiel. Ich spiels schon so lang. Will ihm nicht weh tun. Will aber auch meine Grenzen wahren. Hoffnungslos.

and it will start again...

Für das Festival ende Juni hatte ich dieses Jahr extra 5 Kilo zugenommen. Nein, nicht extra 5, sondern ich habe bewusst zugenommen, damit ich auf dem Festival nicht zusammenklappe und/oder meinen Mann (vor seinen ganzen Kumpels) mit meiner Schwäche blamiere. So hab ich gefressen und gefressen (und Bier trinken trainiert). Die ganze Zeit stand fest, dass es ein kontrolliertes Fressen wird. Nach dem Festival muss das wieder runter!
Der Juni endete, der Juli begann und das Festival ging vorüber. Danach musste ich mich aber der Wahrheit stellen. Meiner Waage ins Auge blicken. Habe mich die ganze Zeit nicht gewogen gehabt, mit Absicht natürlich. Und ich hatte echt angst. Wenn ich mich anschaue, dachte ich schon, dass es sicher ca. 10kg sind.
Waren "nur" 5 kg. Erleichterte mich zwar ein wenig, aber trotzdem irgendwie schlimm. Die böse 5 wieder vorn zu sehen. Muss dazu sagen, dass das bei mir echt ewig dauert, aus der 5 ne 4 zu machen. Erst wenn ich so 48 kg erreicht habe, bleibt die 4. Aber das kann schon mal paar Wochen dauern.
Nun liegt die Arbeit wieder vor mir. Ich merke, ich komm auch langsam wieder in die Gänge, behalte zunehmend die Kontrolle... nun heißt es nur noch: zulassen und durchhalten. Bald werde ich mich wieder wohler fühlen in meiner Haut.

Montag, 5. August 2013

Wochenende: erledigt.

Bin ganz froh, dass das Wochenende wieder vorbei ist. War doch recht anstrengend. Am Samstag war doch nicht nur J. da, sondern auch noch T. und N. Mag ja so spontane Besuche nicht, aber zu dem Zeitpunkt wars okay. Saßen dann zu fünft auf unserem Minibalkon. War auch sehr langer abend.
Und gestern waren wir noch auf nem kleinen Konzert von der Band wo 2 Kumpels mitspielen. Das war super gut. Hat spaß gemacht. Aber dann wollt ich nach Hause. I. war nämlich auch da. Und I. und mein Mann zusammen, da bin ich abgeschrieben. Die Themen kreisen nur noch um "die tolle Zeit damals" oder Metal. Kann ich bei beidem nicht wirklich mitreden. So steh ich also verloren und dumm daneben rum. Und fühl mich angestarrt und ausgegrenzt.
Sind dann noch in ne kleine Bar hier in der Nähe gegangen, noch ein frischgezapftes Bier getrunken und dann heim. T. war ja wieder bei uns als Babysitter. Und so saßen wir dann wieder aufm Balkon. Und tranken. Und dann setzt meine Erinnerung mal wieder aus -.-
Heute früh grad noch so rechtzeitig erwacht.
Hab jetzt wieder keine Lust auf Menschen. Auch nicht auf Alkohol.

Samstag, 3. August 2013

Yeah...

Heute ist ein guter Tag. Ganz schön warm, aber ich werd mich da nicht drüber beschweren. Hab jetzt schon wieder angst vor dem Winter dem ewigen Frieren... Da haben sich übrigens auch alle aufgeregt, dass es so kalt ist. Nun regen sich die gleichen Leute darüber auf, dass es zu warm ist. Ständige Unzufriedenheit der Menschen... Nee, ich heul nur, wenn ich friere. Die Hitze erträgt man irgendwie.
Heute abend kommt noch J. Freu mich drauf.





Freitag, 2. August 2013

ein routiniertes Leben ist ein sicheres Leben

Was denkt er denn, was passiert, wenn er sowas macht? Er hat es scheinbar immernoch nicht richtig begriffen. Ich brauche meine Routine. Meinen Ablauf. Meine Planungen und Wiederholungen. Ohne dem, würde alles zusammenbrechen. Dann würde ich zusammenbrechen.
Er kann nicht einfach morgens aufstehen und etwas sonst natürliches und wichtiges auslassen und mir so sämtliche Struktur nehmen. Es geht ja nicht nur darum, dass er es dann anders macht, als sonst, es geht darum, dass dadurch ich gezwungen bin, etwas anders zu machen. Ich will es aber nicht anders machen. Sehe da keinen Sinn drin. Wenn es immer gut war, so wie wir es taten, warum etwas verändern? Und dann auch noch ohne Vorwarnung. Das geht nicht. Dann weiß ich nicht, was ich machen soll und kriegs nichtmal mehr hin, Kaffee zu kochen.
Schlussendlich hat er es wohl eingesehen. Kam sich entschuldigen. Ich kann ihn ja auch verstehen, dass es schwer ist, sowas zu begreifen, wenn man selbst damit nichts zu tun hat. Anders denkt. Aber ein kleines Fünkchen Akzeptanz könnte er mir auch mal entgegen bringen. Ich erwarte nicht, dass er mich versteht. Aber mich akzeptieren wäre ganz schön. Zumindest die Dinge, die niemanden weiter stören oder beeinträchtigen. Die Dinge, die mir Sicherheit geben.

Mittwoch, 31. Juli 2013

Skills... 'danach'

Jetzt ists wieder gut. Der Morgen verging, sowie der Mittag und Nachmittag: Ein Wirrwarr aus Mechanismen und Skills. Ja! Skills. Ich habe nämlich doch Welche. Ich habe mal probiert zu beobachten, was ich wie zur Gefühlsregulation benutzt habe.
Da wäre, ganz klar, erstmal das Hungern... um die Kontrolle wiederzufinden. Das Gras, um die Gefühle zu betäuben und die Gedanken in andere Bahnen zu lenken. Die Gedankenzwänge durchbrechen. Der Kaffee, um die Müdigkeit des Grases zu übertünchen und Motivation zu finden. Motivation für den Putzrausch, um ebenfalls die Gedanken in andere Bahnen zu lenken. Alles begleitet von meiner Lieblingsmusik, bei der ich ungehemmt mitsingen kann, weil niemand außer mir und die Teire in der Wohnung sind. Was ungemein Stress abbaut. Das Singen.

Und das alles spinnt sich mein Unterbewusstsein also selbst zusammen. Das mach ich also, wenn ich sehr gestresst bin.
Früher fand ich Skills lächerlich.
Heute weiß ich, dass es nur die Richtigen sein müssen.