Donnerstag, 29. August 2013

Macht

Durch die Hölle gegangen, Gefühle verborgen und wieder aufgewacht. Nun ist es vorbei. Nein, nicht zu Ende, nur vorbei. Es schmerzt. Physisch und psychisch. An ersterem bin ich selbst schuld. Es ging nicht mehr. Nicht mehr fähig der Provokation zu widerstehen. Er hätte das Brett auch in die andere Ecke des Raumes werfen können und ich wäre hineingesprungen. Es spielt keine Rolle, ich wollte getroffen werden. Jedes körperliche Leid ist erträglicher, als psychische Folter.
Schlagt mich, tretet mich, aber lasst mein Herz ganz!
Und: Schmerz rüttelt wach. Man ist wieder in der Lage, etwas klarere Gedanken zu fassen. Wenn es auch nicht lange hält...
Abwarten bis zur Erlösung. Nur er kann sie mir geben. Nur er kann mich befreien.
Es ist das Gleiche, wie früher. Er tut mir weh. Es soll aufhören, aber ich kann es nicht verhindern. Es geht weiter, so sehr ich es auch versuche, mich zu wehren, er macht weiter und hört nicht auf. Er ist der einzige, der es beenden kann. Und das wird er erst, wenn er es will. Da nutzt alles Flehen und Wimmern nichts. Ich fühle mich hilflos ausgeliefert.
Das... das ist Macht.
Und heute ist es gleich. Er ist mächtig und ich bin schwach.
Er sagt "schluss" und es ist vorbei. Einfach so, ganz leicht.
Warum ist es nicht vorbei, wenn ich "schluss" sage? Warum schaffe ich es nichtmal, darum zu bitten? Weil es nichts bringt, wenn ich mich doch überwinde. Ich habe es doch versucht!
Gefangen in der Vergangenheit. Und in der Gegenwart.
Und für die Zukunft immernoch... hoffnung.
Und jetzt sage ich zu mir selbst "schluss" und verstaue die Gedanken und Gefühle diesbezüglich in der staubigen, alten Kiste, auf der das Wort "Streit" in roten Buchstaben geschrieben steht.
Mein Unterbewusstsein bewahrt sie auf. Gibt mir immer wieder mal nen Tritt, besonders dann, wenn ich ihm vertrauen will. Aber ich schieb sie wieder bei Seite. Bis zum nächsten Streit.

Mittwoch, 28. August 2013

Secret...


The Pierces - Secret

Loyalität bis in den Wahnsinn

Ich bins leid. Trotzdem mach ichs immer wieder. Warum? Keine Ahnung... eigentlich um Stress zu vermeiden und nett zu sein. Ironischerweise führt aber gerade das immer zu stress. Warum also? Die Frage bleibt wohl offen...
Dennoch: Ich lass mich von dir nicht als Lügnerin betiteln. Ich habe nicht gelogen. Ich habe dich noch nie angelogen. Höchstens Dinge verschwiegen, aber selbst das nur um dich nicht zu belasten, letztendlich. Aber ich habe dich noch nie willntlich und zu meinem Vorteil angelogen! Es tut weh, dass du mir gerade das unterstellst.
"...Wieso bist du noch hier? Du denkst doch eh, dass ich dich total scheiße behandle..."
-"Ja, da hast du recht..."
Und dann fängst du mich wieder an zu beschimpfen.
Wieso hast du mich nicht aussprechen lassen?
"Ja, da hast du recht,
...aber bedauerlicherweise bestehe ich aus mehr als nur einem Teil, mehr als nur aus einer Meinung... Natürlich bin ich grad megawütend, aber da ist noch mehr! Mir scheißegal, wie schwer du mir mein Leben machst. Ich mach dir deines sicherlich nicht auch einfach, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Auch wenn es noch so lächerlich und erbärmlich aussehen mag, ich gebe die Hoffnung nicht auf! Ich lasse dich nicht hängen, niemals. Egal, wie sehr du mich verletzt, körperlich oder seelisch. Ich nehme es in Kauf. Ich liebe dich..."

Wahrscheinlich ist es besser, dass du das nicht weißt. Du bist dir wohl sowieso schon zu sicher. Spürst meine emotionale Abhängigkeit. Ich muss meine bedingungslose Loyalität verbergen, sonst werden dir meine Gefühle noch gleichgültiger.
Wo meine Vernunft ist? Hinter der großen, verriegelten Tür dort hinten... Ich kann sie nicht siegen lassen, sonst sterbe ich.

Dienstag, 27. August 2013

Folgeschäden.

Es ist gut und es ist nicht gut. Gedanken kreisen momentan wieder sehr oft um dieses "Warum?"... das Akzeptieren und Verdrängen. Die ewige Unentschlossenheit und Zerrissenheit. Immer zwischen den Fronten. Einer hier und einer dort. Viele dazwischen.
Wie soll es mir möglich sein, Entschiedungen zu treffen, wenn ich mehrere Wege gleichzeitig denke, mehrere Seiten fühle und Argumente für jeden winzigen Standpunkt besitze?
Zwischen Selbstmitleid und Wut.
Erwarte ich zu viel von der Welt? Vom Leben?
Nein. Nicht mehr.
Es ist okay, dass es nicht überall stimmt und passt. Schön ist. Es ist nicht alles schwarz und auch nicht alles weiß. Man kann verletzt werden, man kann aber auch vergeben. Das Leben ist kein ewiger "Reset-Knopf". Man kann nicht vor allem fliehen. Nicht mehr. Und das eigene Sein begleitet einen ja doch immer. Und das ist das Schwierigste.

Freitag, 23. August 2013

multiple Persönlichkeitsstörung vs. Taras Welten

Kennt ihr die Serie "Taras Welten", bzw im Originaltitel "United States of Tara"?
Ich find es irgendwie... absurd.
War erstmal etwas überrascht, dass es eine Serie über diese Thematik zu finden gibt. Dann war ich neugierig... Habe mittlerweile die erste Staffel gesehen und muss sagen: Aaaahja oO
Also die Hauptdarstellerin "Tara" spielt ihre Rolle(n) ja echt gut, aber sehr realistisch finde ich es ja nun nicht. Schon klar... man könnte sicher so leben. Vielleicht war ich selbst mal ein bisschen so. Aber mal ehrlich? Dann kann man sich auch gleich "Ich bin multipel" auf die Stirn tätowieren.
Will man wirklich so leben? So auffallend? Ich nicht. Ich könnte das gar nicht. Alles in mir drin verbietet es mir, mich so aufzuführen. Ich muss verstecken und überspielen. Darf nicht auffallen und erfinde ganz automatisch Notlügen, um nicht aufzufallen. Das ist so drin.
Etwas anderes wäre es vielleicht noch, wenn man allein leben würde. Aber die "Tara" in der Serie lebt nicht allein. Nein, sie hat einen (ziemlich gutaussehenden) Ehemann und 2 Kinder, Teenager.
Und selbst dort wird es mehr als unglaubwürdig. Würde ich mich so aufführen, mein Mann würde wohl längst über alle Berge sein. Sollte er auch! Immerhin gefährdet sie ja nicht nur sich selbst, sondern auch das Wohl ihrer Kinder. Am meisten wohl das psychische Wohl. Kaum zu glauben, wie oft die Kinder zu verstehen geben, dass sie absolut überfordert sind mit der Situation und selbst darunter leiden. Und der Mann... pff... Mal ehrlich, er könnte jede haben. Völlig unverständlich, dass er sich SOWAS zumutet.
Also wie gesagt, rein das Thema ist ganz gut aufgegriffen. Ich konnte mich an einigen Stellen gut mit "Tara" identifizieren, allein so vom Denken /Empfinden her. Aber ich würde mich nie so geben x)

Donnerstag, 22. August 2013

Momentan

Ich weiß nicht recht, über was ich schreiben soll. Mein Leben fließt gerade so dahin. Es geht mir nicht sonderlich gut, aber auch nicht schlecht. Wenn ich genau darüber nachdenke, eher besser, als schlechter. Ich freu mich nämlich aufs Wochenende. Mein zweitliebstes Stadtfest findet statt :) Das Programm sieht super aus und unser Kind wird auch eine Nacht bei seiner Ersatzomi verbringen, worauf es sich sehr freut. Und wir können die Konzerte genießen...

Sonst ist nicht so viel passiert die letzten Tage. Ich habe das Gefühl, dass sich das die nächsten Tage auch nicht groß ändern wird. Aber es muss ja auch mal langweilige Blogeinträge geben ;)

Dienstag, 20. August 2013

Familienschrecken reloaded

Die lästigen Familienfeiern scheinen nun überstanden zu sein. Noch eine hätte ich auch nicht mitgemacht. Ich weiß echt nicht, was mit mir los ist... Ich habe einen Schluck(!) Schnaps getrunken. War so ein Mittelalterrestaurant, wo ein ganzer Krug die Runde ging. Und natürlich würde man blöd angeschaut werden, wenn man nicht mittrinkt. Andererseits hab ich auch seltsamerweise gar nicht an die Konsequenzen gedacht. Naja, jedenfalls: Blackout, Filmriss, whatever. Den gesamten restlichen Abend. Ich weiß noch die Tatsache, dass ich mit meiner Schwiegermutter gesprochen habe, mit der ich ohnehin ein schwieriges Verhältnis habe. Allerdings weiß ich absolut nicht, über was wir gesprochen haben. Ich weiß nur von meinem Mann, dass es ein langes Gespräch war. Super.
Nächste Familienfeier werde ich wohl krank sein. Ich komme mit den ständigen Kontrollverlusten bei sowas echt nicht klar.