Okay... nachfolgend ein Text. Entstand vor 2 oder 3 Tagen an einem Abend. Ich habe seit dem nicht mehr dran gedacht, bzw. wollte es auch nicht.
Aber da es mich unterschwellig verfolgt und der Blog ja auch mehr oder weniger als "Eigentherapie" gedacht war... nachfolgend der Text:
"Es ist ein Rad. Wie Glücksrad. Es dreht immer nach rechts. Und dann hält es an. Die Füße sind neben dem Kopf festgebunden. Und die Männer stehen da drum. Das sind sechs. Und wenn das Rad anhält dann tun die mir weh im Mund und da unten. Immer 2. Das Rad entscheidet und dreht sich und DER ist auch dabei. Der böse Nachbar."
Ich weiß nicht, was ich damit anfangen soll. Eigentlich ist es ja ganz klar. Es lässt wenig interpretationsraum bei der Sache an sich. Ich denke es wäre eine Verschwendung darüber nachzudenken, wer die Männer waren. Man konnte sie sowieso nicht erkennen. Nur den einen. Und der ist mir schon ein Begriff durch andere Erinnerungen.
Es fühlt sich so objektiv an. Als würde ich einen Krimi gucken und rätseln und spekulieren, wer der Täter sei. Frei von Emotion. Was ist logisch und was unlogisch? Was passt zusammen?
Und doch... selbst wenn ich dieser Erinnerung nacheifer... was hätte ich davon?
Ich bin hier. Ganz woanders. Weit weg. Ich habe mit der Vergangenheit nichts mehr am Hut. Keine Kontakte, keine Anhaltspunkte, nichts. Es sind völlig verschiedene Welten.
Und doch lässt mich die andere Welt scheinbar nie los. Ich denke, ich könnte die Vergangenheit abschütteln, aber sie verfolgt mich.
In meinen Träumen. In meinen Ängsten. In meinem Unterbewusstsein.
Es lässt mich nie los.
Ich würde es manchmal so gern in die Welt hinausschreien. Einfach alles. Was du getan hast. Dass ich dich töten will...
Und dann kommt die Realität. Du bist bereits tot. Und die Gegenwart hat mit der Vergangenheit nichts mehr zu tun. Zumindest für die Außenwelt...
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Samstag, 14. September 2013
Donnerstag, 5. September 2013
Plan vom Leben
Ich bin ein Mensch der Ordnung. In mir drin hat alles seine feste Ordnung, seine Systeme und Struktur. Ich brauche Regelmäßigkeit und Routine viel mehr, als andere Menschen.
Es beruhigt mich und gibt mir Sicherheit. Es fühlt sich gut an, wenn alles richtig ist.
Es zieht sich durch mein ganzes Leben. Ich esse morgens immer das Gleiche. 2 Scheiben Brot + diesem einen vegannen Aufstrich + je 1 Scheibe dieses einen veganen Aufschnitts. Jeden morgen, immer wieder. Genauso, wie ich immer wieder die gleiche Pizza esse. Egal wo, schon immer. Nur diese eine. Morgens muss alles gleich ablaufen. Der Wecker klingelt, ich wecke ihn, wir stehen auf, ich kümmer mich um Kind und Frühstück vorbereiten und er geht Brot holen und Gassi. Dann Frühstücken wir und ich bring ihn in den Kindergarten.
Das muss immer gleich sein, sonst lauf ich verwirrt umher und weiß nicht, was ich tun soll.
Ich wieß generell nie, was ich tun soll, wenn etwas außer Plan läuft.
Fängt bei der spontanen Türklingel an. Ich öffne nie die Tür, wenns klingelt und sich niemand vorher bei mir angekündigt hat. Da kanns dann auch 20 mal klingeln, ich mach nicht auf. Wenn das passieren würde, würde ich eher in Panik geraten, weil ich mich frage, wer so dringend etwas wollen könnte und vor allem was...
Vom Telefon brauch ich gar nicht anfangen. Ich telefoniere einzig und allein mit meinem Mann. Was mcih aber in der Regel auch eher stresst. Aber bei ihm hab ich wenigstens keine angst dabei. Mit fremden kann ich nicht telefonieren und wenn da Telefon klingelt, geh ich für gewöhnlich nicht ran. Um dieser krassen Phobie entgegenzuwirken und um meine Abhängigkeit in Grenzen zu halten, habe ich mir vorgenommen, dass wenn mein Kind in Kindergarten geht, ich wenigstens für diese Zeit ans Telefon gehe. Es kann ja was mit ihm sein und die Erzieherin ruft an. Ist auch schon oft vorgekommen. Das hab ich mir von anfang an vorgenommen und ziehe es auch durch. Ärgerlich dann nur, wenn es nicht die Kita war, sondern jemand anderes und ich nciht drauf vorbereitet war. Aber hey, dann bin ich ja eh schon drin und kann keine angst mehr haben, überhaupt ran zu gehen.
Ich schweife ab...
Was ich sagen wollte.. Routinen und innerliche Regeln bestimmen meinen Alltag. Veränderungen machen mir angst. Dann kann ich die Kontrolle nicht behalten.
Es beruhigt mich und gibt mir Sicherheit. Es fühlt sich gut an, wenn alles richtig ist.
Es zieht sich durch mein ganzes Leben. Ich esse morgens immer das Gleiche. 2 Scheiben Brot + diesem einen vegannen Aufstrich + je 1 Scheibe dieses einen veganen Aufschnitts. Jeden morgen, immer wieder. Genauso, wie ich immer wieder die gleiche Pizza esse. Egal wo, schon immer. Nur diese eine. Morgens muss alles gleich ablaufen. Der Wecker klingelt, ich wecke ihn, wir stehen auf, ich kümmer mich um Kind und Frühstück vorbereiten und er geht Brot holen und Gassi. Dann Frühstücken wir und ich bring ihn in den Kindergarten.
Das muss immer gleich sein, sonst lauf ich verwirrt umher und weiß nicht, was ich tun soll.
Ich wieß generell nie, was ich tun soll, wenn etwas außer Plan läuft.
Fängt bei der spontanen Türklingel an. Ich öffne nie die Tür, wenns klingelt und sich niemand vorher bei mir angekündigt hat. Da kanns dann auch 20 mal klingeln, ich mach nicht auf. Wenn das passieren würde, würde ich eher in Panik geraten, weil ich mich frage, wer so dringend etwas wollen könnte und vor allem was...
Vom Telefon brauch ich gar nicht anfangen. Ich telefoniere einzig und allein mit meinem Mann. Was mcih aber in der Regel auch eher stresst. Aber bei ihm hab ich wenigstens keine angst dabei. Mit fremden kann ich nicht telefonieren und wenn da Telefon klingelt, geh ich für gewöhnlich nicht ran. Um dieser krassen Phobie entgegenzuwirken und um meine Abhängigkeit in Grenzen zu halten, habe ich mir vorgenommen, dass wenn mein Kind in Kindergarten geht, ich wenigstens für diese Zeit ans Telefon gehe. Es kann ja was mit ihm sein und die Erzieherin ruft an. Ist auch schon oft vorgekommen. Das hab ich mir von anfang an vorgenommen und ziehe es auch durch. Ärgerlich dann nur, wenn es nicht die Kita war, sondern jemand anderes und ich nciht drauf vorbereitet war. Aber hey, dann bin ich ja eh schon drin und kann keine angst mehr haben, überhaupt ran zu gehen.
Ich schweife ab...
Was ich sagen wollte.. Routinen und innerliche Regeln bestimmen meinen Alltag. Veränderungen machen mir angst. Dann kann ich die Kontrolle nicht behalten.
Donnerstag, 29. August 2013
Macht
Durch die Hölle gegangen, Gefühle verborgen und wieder aufgewacht. Nun ist es vorbei. Nein, nicht zu Ende, nur vorbei. Es schmerzt. Physisch und psychisch. An ersterem bin ich selbst schuld. Es ging nicht mehr. Nicht mehr fähig der Provokation zu widerstehen. Er hätte das Brett auch in die andere Ecke des Raumes werfen können und ich wäre hineingesprungen. Es spielt keine Rolle, ich wollte getroffen werden. Jedes körperliche Leid ist erträglicher, als psychische Folter.
Schlagt mich, tretet mich, aber lasst mein Herz ganz!
Und: Schmerz rüttelt wach. Man ist wieder in der Lage, etwas klarere Gedanken zu fassen. Wenn es auch nicht lange hält...
Abwarten bis zur Erlösung. Nur er kann sie mir geben. Nur er kann mich befreien.
Es ist das Gleiche, wie früher. Er tut mir weh. Es soll aufhören, aber ich kann es nicht verhindern. Es geht weiter, so sehr ich es auch versuche, mich zu wehren, er macht weiter und hört nicht auf. Er ist der einzige, der es beenden kann. Und das wird er erst, wenn er es will. Da nutzt alles Flehen und Wimmern nichts. Ich fühle mich hilflos ausgeliefert.
Das... das ist Macht.
Und heute ist es gleich. Er ist mächtig und ich bin schwach.
Er sagt "schluss" und es ist vorbei. Einfach so, ganz leicht.
Warum ist es nicht vorbei, wenn ich "schluss" sage? Warum schaffe ich es nichtmal, darum zu bitten? Weil es nichts bringt, wenn ich mich doch überwinde. Ich habe es doch versucht!
Gefangen in der Vergangenheit. Und in der Gegenwart.
Und für die Zukunft immernoch... hoffnung.
Und jetzt sage ich zu mir selbst "schluss" und verstaue die Gedanken und Gefühle diesbezüglich in der staubigen, alten Kiste, auf der das Wort "Streit" in roten Buchstaben geschrieben steht.
Mein Unterbewusstsein bewahrt sie auf. Gibt mir immer wieder mal nen Tritt, besonders dann, wenn ich ihm vertrauen will. Aber ich schieb sie wieder bei Seite. Bis zum nächsten Streit.
Schlagt mich, tretet mich, aber lasst mein Herz ganz!
Und: Schmerz rüttelt wach. Man ist wieder in der Lage, etwas klarere Gedanken zu fassen. Wenn es auch nicht lange hält...
Abwarten bis zur Erlösung. Nur er kann sie mir geben. Nur er kann mich befreien.
Es ist das Gleiche, wie früher. Er tut mir weh. Es soll aufhören, aber ich kann es nicht verhindern. Es geht weiter, so sehr ich es auch versuche, mich zu wehren, er macht weiter und hört nicht auf. Er ist der einzige, der es beenden kann. Und das wird er erst, wenn er es will. Da nutzt alles Flehen und Wimmern nichts. Ich fühle mich hilflos ausgeliefert.
Das... das ist Macht.
Und heute ist es gleich. Er ist mächtig und ich bin schwach.
Er sagt "schluss" und es ist vorbei. Einfach so, ganz leicht.
Warum ist es nicht vorbei, wenn ich "schluss" sage? Warum schaffe ich es nichtmal, darum zu bitten? Weil es nichts bringt, wenn ich mich doch überwinde. Ich habe es doch versucht!
Gefangen in der Vergangenheit. Und in der Gegenwart.
Und für die Zukunft immernoch... hoffnung.
Und jetzt sage ich zu mir selbst "schluss" und verstaue die Gedanken und Gefühle diesbezüglich in der staubigen, alten Kiste, auf der das Wort "Streit" in roten Buchstaben geschrieben steht.
Mein Unterbewusstsein bewahrt sie auf. Gibt mir immer wieder mal nen Tritt, besonders dann, wenn ich ihm vertrauen will. Aber ich schieb sie wieder bei Seite. Bis zum nächsten Streit.
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Freitag, 23. August 2013
multiple Persönlichkeitsstörung vs. Taras Welten
Kennt ihr die Serie "Taras Welten", bzw im Originaltitel "United States of Tara"?
Ich find es irgendwie... absurd.
War erstmal etwas überrascht, dass es eine Serie über diese Thematik zu finden gibt. Dann war ich neugierig... Habe mittlerweile die erste Staffel gesehen und muss sagen: Aaaahja oO
Also die Hauptdarstellerin "Tara" spielt ihre Rolle(n) ja echt gut, aber sehr realistisch finde ich es ja nun nicht. Schon klar... man könnte sicher so leben. Vielleicht war ich selbst mal ein bisschen so. Aber mal ehrlich? Dann kann man sich auch gleich "Ich bin multipel" auf die Stirn tätowieren.
Will man wirklich so leben? So auffallend? Ich nicht. Ich könnte das gar nicht. Alles in mir drin verbietet es mir, mich so aufzuführen. Ich muss verstecken und überspielen. Darf nicht auffallen und erfinde ganz automatisch Notlügen, um nicht aufzufallen. Das ist so drin.
Etwas anderes wäre es vielleicht noch, wenn man allein leben würde. Aber die "Tara" in der Serie lebt nicht allein. Nein, sie hat einen (ziemlich gutaussehenden) Ehemann und 2 Kinder, Teenager.
Und selbst dort wird es mehr als unglaubwürdig. Würde ich mich so aufführen, mein Mann würde wohl längst über alle Berge sein. Sollte er auch! Immerhin gefährdet sie ja nicht nur sich selbst, sondern auch das Wohl ihrer Kinder. Am meisten wohl das psychische Wohl. Kaum zu glauben, wie oft die Kinder zu verstehen geben, dass sie absolut überfordert sind mit der Situation und selbst darunter leiden. Und der Mann... pff... Mal ehrlich, er könnte jede haben. Völlig unverständlich, dass er sich SOWAS zumutet.
Also wie gesagt, rein das Thema ist ganz gut aufgegriffen. Ich konnte mich an einigen Stellen gut mit "Tara" identifizieren, allein so vom Denken /Empfinden her. Aber ich würde mich nie so geben x)
Ich find es irgendwie... absurd.
War erstmal etwas überrascht, dass es eine Serie über diese Thematik zu finden gibt. Dann war ich neugierig... Habe mittlerweile die erste Staffel gesehen und muss sagen: Aaaahja oO
Also die Hauptdarstellerin "Tara" spielt ihre Rolle(n) ja echt gut, aber sehr realistisch finde ich es ja nun nicht. Schon klar... man könnte sicher so leben. Vielleicht war ich selbst mal ein bisschen so. Aber mal ehrlich? Dann kann man sich auch gleich "Ich bin multipel" auf die Stirn tätowieren.
Will man wirklich so leben? So auffallend? Ich nicht. Ich könnte das gar nicht. Alles in mir drin verbietet es mir, mich so aufzuführen. Ich muss verstecken und überspielen. Darf nicht auffallen und erfinde ganz automatisch Notlügen, um nicht aufzufallen. Das ist so drin.
Etwas anderes wäre es vielleicht noch, wenn man allein leben würde. Aber die "Tara" in der Serie lebt nicht allein. Nein, sie hat einen (ziemlich gutaussehenden) Ehemann und 2 Kinder, Teenager.
Und selbst dort wird es mehr als unglaubwürdig. Würde ich mich so aufführen, mein Mann würde wohl längst über alle Berge sein. Sollte er auch! Immerhin gefährdet sie ja nicht nur sich selbst, sondern auch das Wohl ihrer Kinder. Am meisten wohl das psychische Wohl. Kaum zu glauben, wie oft die Kinder zu verstehen geben, dass sie absolut überfordert sind mit der Situation und selbst darunter leiden. Und der Mann... pff... Mal ehrlich, er könnte jede haben. Völlig unverständlich, dass er sich SOWAS zumutet.
Also wie gesagt, rein das Thema ist ganz gut aufgegriffen. Ich konnte mich an einigen Stellen gut mit "Tara" identifizieren, allein so vom Denken /Empfinden her. Aber ich würde mich nie so geben x)
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Dienstag, 20. August 2013
Familienschrecken reloaded
Die lästigen Familienfeiern scheinen nun überstanden zu sein. Noch eine hätte ich auch nicht mitgemacht. Ich weiß echt nicht, was mit mir los ist... Ich habe einen Schluck(!) Schnaps getrunken. War so ein Mittelalterrestaurant, wo ein ganzer Krug die Runde ging. Und natürlich würde man blöd angeschaut werden, wenn man nicht mittrinkt. Andererseits hab ich auch seltsamerweise gar nicht an die Konsequenzen gedacht. Naja, jedenfalls: Blackout, Filmriss, whatever. Den gesamten restlichen Abend. Ich weiß noch die Tatsache, dass ich mit meiner Schwiegermutter gesprochen habe, mit der ich ohnehin ein schwieriges Verhältnis habe. Allerdings weiß ich absolut nicht, über was wir gesprochen haben. Ich weiß nur von meinem Mann, dass es ein langes Gespräch war. Super.
Nächste Familienfeier werde ich wohl krank sein. Ich komme mit den ständigen Kontrollverlusten bei sowas echt nicht klar.
Nächste Familienfeier werde ich wohl krank sein. Ich komme mit den ständigen Kontrollverlusten bei sowas echt nicht klar.
Mittwoch, 7. August 2013
Erkenntnisse & Gedanken: Küssen, Kuscheln, Zärtlichkeiten
Ich hoffe inständig, dass er es niemals liest.... Wieso finde ich küssen so schlimm? So viel schlimmer, als Kuscheln oder Sex. Wobei ich Kuscheln auch schlimmer finde, als Sex. Sex ist einfach... da. Kuscheln ist für mich meist Zeitverschwendung. Ich empfinde ALLES wichtiger, als kuscheln... aufräumen, internet surfen, abwaschen...
Also ich weiß schon, was es für ihn und die gesamte Menschheit bedeutet. Ehrlich, ich wills auch geben. Und ich beuge mich ja wirklich und weiß, dass es nicht "normal" ist... Immerhin verheimliche ich dieses Thema seit über 6 Jahren. Ich weiß, dass es verletzt, wenn ich es ansprechen würde.
Es ist schwierig. Und küssen ist noch tausend mal schwieriger. Damit meine ich nicht diesen einfachen Schmatzer. Der geht leicht. Den mach ich zwar auch nur, wenn ich das Gefühl habe, dass du es nun erwartest, aber es geht.
Aber ein richtiger Kuss. Ein Zungenkuss. Wer machte diese verquere Erfindung? Wer mochte es, fremden Speichel im Mund und Gesicht zu haben? Ich mein... ich lass mir doch auch nicht ons Gesicht pieseln, warum das? Was legitimiert Speichel, ihn ins Gesicht zu schmieren?
Außerdem... wenn jemand jemand anderen anspuckt... dann ist das doch auch als "feindseelig" zu bewerten?! Wie kommt das? Wieso leckt man sich diesen Speichel nicht genauso genussvoll ab? Nur wegen der Liebe?
Ich liebe meinen Mann über alles. Daran kann es einfach nicht liegen.
Und er fordert. Küsse hier, Umarmungen da, Kuscheln dort.... Und ich? Ich rechne... Wie oft hab ich ihn nun schon abgewiesen? Ich sollte mal wieder.... okay jetzt! Überwinden!
Und dann entweder die Zeit und das stille rumliegen ertragen oder die Spucke schnell wegwischen, wenn er wegguckt.
Es kommt mir so falsch vor, ihn so zu hintergehen. Fühle mich wirklich schlecht dabei. Aber sagen kann ich es auch nicht. Naja. Das sind eigentlich 2 Themen. Einmal das anfassen/umarmen/kuscheln-Thema. Und dann das Küss-Thema. Ersteres hab ich mal versucht anzusprechen. Eigentlich auch mehrmals, wenn ich drüber nachdenke. Aber nur im Streit hab ich mich getraut... blabla alle müssen springen wann du willst blabla schonmal drüber nachgedacht, dass mir berührungen schwer fallen könnten? blabla früher missbraucht?! blabla... Ich weiß nicht. Ich kann sowas einfach nicht. Versuchen, ihm klar zu machen, wo meine Probleme sind, ohne mich aber als Opfer hinzustellen von wegen Buhu...armes missbrauchtes Mädchen buhu...
Es ist ein ewiges Spiel. Ich spiels schon so lang. Will ihm nicht weh tun. Will aber auch meine Grenzen wahren. Hoffnungslos.
Also ich weiß schon, was es für ihn und die gesamte Menschheit bedeutet. Ehrlich, ich wills auch geben. Und ich beuge mich ja wirklich und weiß, dass es nicht "normal" ist... Immerhin verheimliche ich dieses Thema seit über 6 Jahren. Ich weiß, dass es verletzt, wenn ich es ansprechen würde.
Es ist schwierig. Und küssen ist noch tausend mal schwieriger. Damit meine ich nicht diesen einfachen Schmatzer. Der geht leicht. Den mach ich zwar auch nur, wenn ich das Gefühl habe, dass du es nun erwartest, aber es geht.
Aber ein richtiger Kuss. Ein Zungenkuss. Wer machte diese verquere Erfindung? Wer mochte es, fremden Speichel im Mund und Gesicht zu haben? Ich mein... ich lass mir doch auch nicht ons Gesicht pieseln, warum das? Was legitimiert Speichel, ihn ins Gesicht zu schmieren?
Außerdem... wenn jemand jemand anderen anspuckt... dann ist das doch auch als "feindseelig" zu bewerten?! Wie kommt das? Wieso leckt man sich diesen Speichel nicht genauso genussvoll ab? Nur wegen der Liebe?
Ich liebe meinen Mann über alles. Daran kann es einfach nicht liegen.
Und er fordert. Küsse hier, Umarmungen da, Kuscheln dort.... Und ich? Ich rechne... Wie oft hab ich ihn nun schon abgewiesen? Ich sollte mal wieder.... okay jetzt! Überwinden!
Und dann entweder die Zeit und das stille rumliegen ertragen oder die Spucke schnell wegwischen, wenn er wegguckt.
Es kommt mir so falsch vor, ihn so zu hintergehen. Fühle mich wirklich schlecht dabei. Aber sagen kann ich es auch nicht. Naja. Das sind eigentlich 2 Themen. Einmal das anfassen/umarmen/kuscheln-Thema. Und dann das Küss-Thema. Ersteres hab ich mal versucht anzusprechen. Eigentlich auch mehrmals, wenn ich drüber nachdenke. Aber nur im Streit hab ich mich getraut... blabla alle müssen springen wann du willst blabla schonmal drüber nachgedacht, dass mir berührungen schwer fallen könnten? blabla früher missbraucht?! blabla... Ich weiß nicht. Ich kann sowas einfach nicht. Versuchen, ihm klar zu machen, wo meine Probleme sind, ohne mich aber als Opfer hinzustellen von wegen Buhu...armes missbrauchtes Mädchen buhu...
Es ist ein ewiges Spiel. Ich spiels schon so lang. Will ihm nicht weh tun. Will aber auch meine Grenzen wahren. Hoffnungslos.
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Mittwoch, 31. Juli 2013
Skills... 'danach'
Jetzt ists wieder gut. Der Morgen verging, sowie der Mittag und Nachmittag: Ein Wirrwarr aus Mechanismen und Skills. Ja! Skills. Ich habe nämlich doch Welche. Ich habe mal probiert zu beobachten, was ich wie zur Gefühlsregulation benutzt habe.
Da wäre, ganz klar, erstmal das Hungern... um die Kontrolle wiederzufinden. Das Gras, um die Gefühle zu betäuben und die Gedanken in andere Bahnen zu lenken. Die Gedankenzwänge durchbrechen. Der Kaffee, um die Müdigkeit des Grases zu übertünchen und Motivation zu finden. Motivation für den Putzrausch, um ebenfalls die Gedanken in andere Bahnen zu lenken. Alles begleitet von meiner Lieblingsmusik, bei der ich ungehemmt mitsingen kann, weil niemand außer mir und die Teire in der Wohnung sind. Was ungemein Stress abbaut. Das Singen.
Und das alles spinnt sich mein Unterbewusstsein also selbst zusammen. Das mach ich also, wenn ich sehr gestresst bin.
Früher fand ich Skills lächerlich.
Heute weiß ich, dass es nur die Richtigen sein müssen.
Da wäre, ganz klar, erstmal das Hungern... um die Kontrolle wiederzufinden. Das Gras, um die Gefühle zu betäuben und die Gedanken in andere Bahnen zu lenken. Die Gedankenzwänge durchbrechen. Der Kaffee, um die Müdigkeit des Grases zu übertünchen und Motivation zu finden. Motivation für den Putzrausch, um ebenfalls die Gedanken in andere Bahnen zu lenken. Alles begleitet von meiner Lieblingsmusik, bei der ich ungehemmt mitsingen kann, weil niemand außer mir und die Teire in der Wohnung sind. Was ungemein Stress abbaut. Das Singen.
Und das alles spinnt sich mein Unterbewusstsein also selbst zusammen. Das mach ich also, wenn ich sehr gestresst bin.
Früher fand ich Skills lächerlich.
Heute weiß ich, dass es nur die Richtigen sein müssen.
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